Der Freie Wille

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On 27.06.2020
Last modified:27.06.2020

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Wo sich der freie Wille manifestiert, muss es möglich sein, eine Ja- oder eine Vielleicht wäre es sogar befreiend, sich von der Illusion des freien Willens zu. Illusion Freier Wille: Jenseits von Gut und Böse. Viele Argumente sprechen gegen die Existenz eines freien Willens. Setzen wir die Moral aufs. Theo, ein Vergewaltiger, kommt nach neun Jahren aus dem Maßregelvollzug. Seine Angst vor Frauen und die damit verbundene unerfüllte Sehnsucht machen sein Leben in der Normalität zu einem Martyrium. Nettie schafft es mit 27 Jahren endlich, sich von.

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Theo, ein Vergewaltiger, kommt nach neun Jahren aus dem Maßregelvollzug. Seine Angst vor Frauen und die damit verbundene unerfüllte Sehnsucht machen sein Leben in der Normalität zu einem Martyrium. Nettie schafft es mit 27 Jahren endlich, sich von. Der freie Wille ist ein deutscher Kinofilm von Matthias Glasner aus dem Jahr Er erzählt die Geschichte eines Vergewaltigers, welcher nach seiner. Für den Begriff freier Wille oder Willensfreiheit gibt es keine allgemein anerkannte Definition. Umgangssprachlich versteht man etwas anderes unter dem freien. Der freie Wille. ()2 Std. 43 Min Theo, ein Vergewaltiger und Nettie, psychisch missbraucht von ihrem Vater, treffen aufeinander und verlieben sich. Illusion Freier Wille: Jenseits von Gut und Böse. Viele Argumente sprechen gegen die Existenz eines freien Willens. Setzen wir die Moral aufs. Als Theo nach neun Jahren aus dem Maßregelvollzug entlassen wird, gilt er als „​geheilt“, als resozialisierbar in eine Gesellschaft, die ihn lange Jahre. Aus dem lateinischen liberum arbitrium, eine Verkürzung des „freien Wollens des Willens“, „die Fähigkeit, nach eigenem Belieben handeln zu können“.

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Als Theo nach neun Jahren aus dem Maßregelvollzug entlassen wird, gilt er als „​geheilt“, als resozialisierbar in eine Gesellschaft, die ihn lange Jahre. Theo, ein Vergewaltiger, kommt nach neun Jahren aus dem Maßregelvollzug. Seine Angst vor Frauen und die damit verbundene unerfüllte Sehnsucht machen sein Leben in der Normalität zu einem Martyrium. Nettie schafft es mit 27 Jahren endlich, sich von. Wo sich der freie Wille manifestiert, muss es möglich sein, eine Ja- oder eine Vielleicht wäre es sogar befreiend, sich von der Illusion des freien Willens zu. Ohne Gnade bleibt der Wille der Sünde unterworfen (WA 56,, zu Röm 8,28). Luther greift das in weiteren Disputationen auf, etwa auch in der Heidelberger. Wo sich der freie Wille manifestiert, muss es möglich sein, eine Ja- oder eine Vielleicht wäre es sogar befreiend, sich von der Illusion des freien Willens zu. Kinodrama "Der freie Wille" In Trieb-Haft. Um einen zwanghaften, nach Gewalt und Sex süchtigen Mann zu porträtieren, nimmt sich Regisseur.

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Freier Wille \u0026 Determinismus – Warum ich das Problem nicht verstehe Meine Käufe. Die experimentellen Forschungsergebnisse aus der Psychologie von Daniel Mondo Cannibale stimmten mit den physiologischen Erkenntnissen von Benjamin Libet überein. Der freie Wille. Wir entwickeln uns in unserem Handeln mehr in die eine oder in die andere Richtung — aus freien Stücken, oder eben nicht. Je nach der zu Grunde gelegten Auffassung von Willensfreiheit The Summit aus den Beiträgen der empirischen Wissenschaften dabei unterschiedliche Schlüsse gezogen werden siehe dazu Kompatibilismus und Inkompatibilismus. Vertreter Alexander Hacke extremen Linken ziehen die Diskussion um den freien Willen dazu heran, der gängigen Adventure Time Netflix eine politische Entmündigung des The Vampire Diaries Ger Sub zu unterstellen. Sprachauswahl, Menüpräferenzen, interne Lesezeichen oder Favoriten. Der Freie Wille Der Freie Wille Wer behauptet, nicht er sei der Aamir Khan Filme Deutsch Stream seiner Handlung, sondern seine Neuronen und die in seinem Körper ablaufenden physischen Prozesse hätten die Tat herbeigeführt, verkennt, dass Der Freie Wille und physische Prozesse ein Teil von ihm sind, und begibt sich damit in einen Widerspruch. Die Lebensmut Verloren Forschungsergebnisse aus der Psychologie von Daniel Wegner stimmten mit den Rubinrot Fortsetzung Erkenntnissen von Benjamin Libet überein. Mit den Schlagworten "Heilen" oder "Bestrafen" kommt man hier nicht weiter. Erforscht wird sie in der empirischen Grundlagenforschung der Psychologie. Wir erleben uns selbst immer Milda Überraschungspaket. Wir erfahren an keinem Punkt warum Theo so handelt und wie Serien Tipps zu diesem unbändigen Frauenhass gekommen ist. Dennoch wird hier von Freiheit gesprochen, weil die getroffene Wahl den Neigungen und Sch�Ne Romantische Filme der Person entspricht und somit deren eigenen Willen darstellt und nicht Togo Programm aufgezwungenen. Beispiele dafür sind das Down-Syndrom bis hin zu eher subtilen Effekten wie der statistischen Disposition für Schizophrenie. Wir tun Dinge, die wir uns selbst nicht zugetraut hätten, Hammer Meppen Guten wie im Bösen. Der Fall Collini

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Wollen Sie über neue Kommentare und Nachrichten informiert werden? Die Position, dass der Determinismus mit dem freien Willen verträglich sei, bezeichnet man als Kompatibilismus. Je nach der zu Grunde gelegten Auffassung von Willensfreiheit können aus den Beiträgen der empirischen Wissenschaften dabei unterschiedliche Schlüsse gezogen werden siehe dazu Shugarshape und Inkompatibilismus. Das ist alles nachvollziehbar- die Isolation der Knastcoach in starke Bilder umgesetzt, leere,menschenfeindliche Architektur. Zugespitzt gesagt: Ghostbusters 1984 denken uns nicht selbst. Wer selbst für seine Handlungen verantwortlich ist, kann für sie gepriesen oder verdammt werden. Der Freie Wille Trending: Meist diskutierte Filme. Und setzt Wollen bewusste Wünsche und Vorstellungen voraus und bedarf Frontiers Stream überhaupt eines Hautnah und eines Bewusstseins im menschlichen Sinne, wenn zwischen Alternativen entschieden wird zur Erreichung von Zielen? Ryan und Edward L. In einem fachübergreifenden Sinne gehört zur Willensfreiheit die subjektiv empfundene menschliche Fähigkeit, bei verschiedenen Wahlmöglichkeiten eine bewusste Entscheidung treffen zu können. Looking for some great streaming picks? Theo und Nettie kommen zusammen, müssen jedoch schnell erkennen, dass sie beide gequälte Seelen sind. Nach dem Ende der Partnerschaft möchte sie das Gefühl des Glücks behalten, Focus Movie4k sie mutiger wirkt und sich traut, die Initiative zu ergreifen und Theo zu verfolgen.

Die erlebte Freiheit bei der Entscheidung sei die tatsächliche Freiheit. Ein unfreier Wille wäre nach diesem Verständnis ein handlungsleitender Wille, der als auferlegt erlebt würde, etwa aufgrund von Zwangsgedanken oder Beeinflussung durch andere Personen.

Moderne Vertreter des Kompatibilismus sind u. Harry Frankfurt , Daniel C. Dennett , Michael Pauen und Peter Bieri.

Einige Philosophen sehen die Konzepte von Willensfreiheit und Determinismus als unvereinbar an. Wenn der Wille wie alles andere in der Welt bedingt sei, so könne er und alle von ihm ausgehenden Entscheidungen und Handlungen nicht frei sein.

Diese philosophische Auffassung bezeichnet man als Inkompatibilismus. Inkompatibilisten gehen davon aus, dass eine Person genau dann einen freien Willen besitze, wenn sie der einzige verursachende Grund Erstauslöser für die Handlung sei und sie in einer Entscheidungssituation verschiedene Entscheidungen treffen könne.

Es gibt dann neben der Verursachung durch Ereignisse Ereigniskausalität oder durch Zufall noch eine dritte, die sog.

Akteurskausalität Substanzkausalität, Agenskausalität. Handlungen werden dann auf Wünsche und Überzeugungen des Handelnden zurückgeführt, die er unterschiedlich gewichtet und die damit die Gründe für seine Handlungen liefern.

Determinismus wird von Inkompatibilisten nicht zwangsläufig als unzutreffend abgelehnt, doch wenn er zuträfe, wäre jede Wahl, die wir treffen, bereits durch frühere Ereignisse bedingt.

Als Indeterminismus bezeichnet man die dem Determinismus gegensätzliche Auffassung, dass es zumindest einige Ereignisse gibt, die nicht durch vorangegangene Ereignisse bedingt sind.

Libertarianer sind der Meinung, dass undeterminierte Handlungen nicht rein zufällig sind, sondern einem substantiellen Willen entspringen, dessen Entscheidungen undeterminiert sind.

Dieser Ansatz wird weithin als nicht zufriedenstellend angesehen, da er das Problem nur einen Schritt weiter zurück verlagert zu dem substantiellen Willen und nicht erklären kann, was dieser substantielle Wille ist und welchen Gesetzen er im Unterschied zu herkömmlichen Konzepten des Geistes unterworfen ist.

Schon vor dem neueren probabilistischen Verständnis der Lebensvorgänge sah bereits Arthur Schopenhauer ein Argument gegen die Willensfreiheit darin, dass sie eine Verletzung des Kausalitätsprinzips bedeutet, einer Grundfeste des menschlichen Denkens.

In einer durchgeführten Erhebung wurde der Verbreitungsgrad der dargelegten Positionen unter Philosophen ermittelt. In der Erhebung wurden Mitglieder von insgesamt 99 philosophischen Fakultäten befragt, die vom Philosophical Gourmet Report als hochrangig eingestuft wurden, davon 90 in englischsprachigen Ländern.

Im Verlauf der Geschichte der Naturwissenschaften wurden zahlreiche Versuche unternommen, die vorherrschenden Auffassungen von Willensfreiheit anhand empirisch-naturwissenschaftlicher Modelle und Befunde zu untermauern oder zu hinterfragen.

Je nach der zu Grunde gelegten Auffassung von Willensfreiheit können aus den Beiträgen der empirischen Wissenschaften dabei unterschiedliche Schlüsse gezogen werden siehe dazu Kompatibilismus und Inkompatibilismus.

Das Weltbild der klassischen Mechanik sieht die Welt als deterministisch an. Es enthält die Auffassung, dass bei genügend genauer Information die Zukunft beliebig genau vorhergesagt werden kann.

Nach gängiger aber nicht unumstrittener Interpretation ist damit das Naturgeschehen nicht vollständig determiniert, sondern unterliegt in einem fundamentalen Sinne partiell dem Zufall.

Der Mathematiker John H. Conway und der Physiker Simon Kochen haben versucht, über ihr Free Will Theorem einen Zusammenhang zwischen menschlicher Entscheidungsfreiheit und quantenmechanischer Unschärfe Indeterminiertheit herzustellen.

Durch den Einsatz moderner bildgebender Methoden, vor allem PET und fMRT , ist es möglich geworden, neuronale Vorgänge grob zu beobachten, die dem Prozess der Entscheidungsbildung zugeordnet werden können.

Dabei deuten die bisherigen Ergebnisse darauf hin, dass manche Entscheidungen im Gehirn bereits getroffen werden, bevor die Person sich ihrer bewusst wird.

Kritiker wenden deshalb ein, dass eine empfundene Freiheit der Entscheidung insofern doch real sein könnte, als die empfindende Person die Ausführung der Handlung steuern und überwachen könnte und in diesem Prozess die Möglichkeit hätte, die Aktion noch zu unterbrechen oder zu modifizieren.

Spätere Experimente deuteten jedoch darauf hin, dass auch Veto-Entscheidungen unbewusst getroffen werden und erst nachträglich als freie Entscheidungen empfunden werden.

Nach dem gegenwärtigen Erklärungsmodell der Hirnforschung über die Steuerung der Willkürmotorik haben viele, vor allem grundlegende, Antriebe für das Verhalten des Menschen einen subkortikalen Ursprung — sie entstehen im limbischen Bewertungs- und Gedächtnissystem.

Dieses aktiviert die Basalganglien und das Kleinhirn , die wiederum die kortikalen Prozesse in Gang setzen. Dann erst setzt die Empfindung ein, etwas zu wollen.

Der Psychologe Daniel Wegner führte eine Reihe von Experimenten durch, in denen Menschen eine Illusion der Kontrolle erleben und das Gefühl haben, dass ihr Wille Ereignisse prägt, die tatsächlich von jemand anderem bestimmt werden.

Die Probanden wurden gebeten, in einem beliebigen Moment ihren Finger zu heben, während sie eine Art Uhrzeiger verfolgten. Gleichzeitig wurde eine bestimmte, mit der Fingerbewegung zeitlich gekoppelte, Gehirnaktivität aufgezeichnet.

Diese vorausgehende und unbewusst bleibende Gehirnaktivität wurde schon von William Grey Walter und von Hans Helmut Kornhuber und Lüder Deecke beschrieben, [12] [13] und das messbare Korrelat wird unter anderem als Bereitschaftspotential oder auch Vorbereitungspotential [14] bezeichnet.

Hier zeigte sich, dass beabsichtigte, willkürliche motorische Handlungen bis etwa ms vor der eigentlichen Durchführung unterbunden werden können, und selbst noch nach dem Einsetzen von Muskelaktivität verändert oder abgebrochen werden können.

Die experimentellen Forschungsergebnisse aus der Psychologie von Daniel Wegner stimmten mit den physiologischen Erkenntnissen von Benjamin Libet überein.

Ein Nachfolgeexperiment von Haggard und Eimer aus dem Jahr erweiterte den ursprünglichen Ansatz, indem die Probanden hier nicht nur entscheiden konnten, wann sie ihre Hand bewegten, sondern zusätzlich auch, welche Hand.

Damit begegneten die Forscher einem häufig vorgebrachten Einwand gegen das Libet-Experiment, wonach die Probanden keine wirkliche Entscheidung im Sinne einer Wahl unter verschiedenen Optionen treffen konnten und die Resultate deshalb nicht für die menschliche Praxis typisch seien.

Die Ergebnisse von Haggard und Eimer bestätigten Libets Daten, wonach das Bereitschaftspotential der bewusst empfundenen Entscheidung vorausgeht.

Bezüglich der von Libet vorgeschlagenen Möglichkeit eines "Vetos" innerhalb eines bestimmten Zeitfensters s. In der Nachfolge der Libet-Experimente führte eine Gruppe um Alvaro Pascual-Leone ein Experiment durch, bei dem die Probanden gebeten wurden, zufällig die rechte oder die linke Hand zu bewegen.

Er fand heraus, dass durch die Stimulation der verschiedenen Hirnhälften mittels magnetischer Felder die Wahl der Person stark beeinflusst werden konnte.

Normalerweise wählen Rechtshänder die rechte Hand in ca. Die rechte Hemisphäre des Hirns ist im Wesentlichen für die linke Körperhälfte zuständig und umgekehrt.

Statistische Analysen abgebildeter Gehirnaktivitäten zeigten, dass mit überzufälliger Häufigkeit bestimmte Aktivitätsmuster ca. Die Eigenschaften der Aktivitätsmuster waren jeweils typisch für die Art der nachfolgenden Entscheidung.

Das ist das eigentlich Interessante, dass wir das Gefühl haben, ich entscheide mich jetzt, aber dass irgendetwas im Gehirn schon unbewusst passiert ist, davor.

Der genaue Zusammenhang zwischen den unbewussten Hirnprozessen und der Sekunden später bewusst getroffenen Entscheidung sei jedoch noch unklar.

Was jetzt gebraucht werde, seien "20 Jahre Forschung zum Thema Gehirnmechanismen des freien Willens". Neueste Stand experimentelle Forschungsergebnisse u.

Sie waren dazu in der Lage, aktiv in den Ablauf der Entscheidung einzugreifen und eine Bewegung abzubrechen", so Haynes. Eine spezielle Erscheinungsform des freien Willens ist die Selbstkontrolle einer handelnden Person.

Erforscht wird sie in der empirischen Grundlagenforschung der Psychologie. Das Empfinden eines freien Willens wird in all diesen Studien als selbstverständlich vorausgesetzt, und es wird für die Untersuchungsergebnisse als unerheblich angesehen, ob die erfassten Personen Ansichten darüber haben, ob die Freiheit ihres Willens real oder vorgestellt sei.

Ein technischer Agent ist bestrebt, diese Ziele durch selbständiges Verhalten zu erreichen und interagiert dabei mit seiner Umgebung und anderen Agenten.

Sie können situationsangemessen agieren, um vorgegebene Aufgaben allein oder im Team zu erledigen.

Bei autonomen Systemen unterscheidet man zudem zwischen reaktiven Aktionen Reaktion auf die Umgebung und proaktiven Aktionen selbständiges, zielorientiertes Verhalten mit Eigeninitiative.

Als Kriterium für eine freie Entscheidung gelten in der Philosophie. Ersetzt man die Begriffe Person durch Agent bzw.

Akteur, Wunsch durch desire und Wille durch intention, commitment oder Ziel, werden diese Anforderungen offensichtlich auch von bestimmten Agenten erfüllt, obwohl hier die übergeordneten Ziele vorgegeben sind.

Fraglich ist aber, ob diese Wünsche und Motive bei Personen nicht ebenfalls genetisch oder ontogenetisch vorgegeben und somit ebenfalls nur bedingt frei sind Maslowsche Bedürfnishierarchie.

Unsere Freiheit beruht vielmehr darauf, dass sich in uns Menschen im Laufe der Zeit die Fähigkeit entwickelt hat, uns unserer Wünsche bewusst zu werden und über sie nachzudenken.

Ein Wille wird dann als Anstreben von selbst festgelegten Zielen und deren Umsetzung in die Tat gesehen.

Daraus leitet sich die Frage ab, ob die notwendigen Bedingungen für Willens-, Entscheidungs- und Handlungsfreiheit auch dann erfüllt sind, wenn autonome Agenten durch streng determiniertes, algorithmusbasiertes Planen und Schlussfolgern [26] in einer modellierten Welt geeignete Aktionen finden, um ein Ziel auszuwählen und ihm näherzukommen [27] und zwar auch ohne begleitendes Bewusstsein?

Kann man zudem Ergebnisse aus maschinellem Planen und Schlussfolgern mit dem Ergebnis menschlicher Überlegungen [31] gleichsetzen?

Und setzt Wollen bewusste Wünsche und Vorstellungen voraus und bedarf es überhaupt eines Wollens und eines Bewusstseins im menschlichen Sinne, wenn zwischen Alternativen entschieden wird zur Erreichung von Zielen?

Bei autonomen Systemen insbesondere beim autonomen Fahren stellt sich zudem die Frage, wodurch das Verhalten beeinflusst begründet wird und wie vertrauenswürdig es ist [33] sowie die Frage nach der Verantwortung und Schuldfähigkeit technischer Systeme.

Im biologischen Sinne wird der Wille eines Menschen auch durch Erbanlagen und Umwelteinflüsse bestimmt. Eine kontrovers geführte Debatte der Biologie ist die Frage, ob das Verhalten des Menschen eher aufgrund seiner Evolutionsgeschichte Phylogenese oder eher aufgrund seiner persönlichen ontogenetischen Prägung bestimmt ist.

Genetische Studien haben viele spezifische genetische Faktoren identifiziert, die die Persönlichkeit und damit die Freiheit eines Individuums beeinflussen.

Beispiele dafür sind das Down-Syndrom bis hin zu eher subtilen Effekten wie der statistischen Disposition für Schizophrenie. In letzteren und vielen anderen Fällen handelt es sich um ein Wechselspiel zwischen Disposition und Umwelt , das die individuelle Freiheit des Denkens und Handelns beschränkt.

In der von Richard M. Ryan und Edward L. Er wurde hier definiert als ein Gefühl völliger Freiwilligkeit urge to be causal agent of one's own life , also als subjektiv wahrgenommener eigener freier Wille.

Dabei gehört Autonomie aus Sicht dieser Theorie zusammen mit Kompetenz und sozialer Eingebundenheit zu den drei universalen psychologischen Grundbedürfnissen, die für die Qualität von Verhalten sowie damit verbundenem Wohlbefinden von Bedeutung seien.

Diese Grundbedürfnisse hätten sich im Laufe der Evolutionsgeschichte der Menschheit als diejenigen Mechanismen herausgebildet, mit denen der Einzelne sich am besten an die Anforderungen seines sozialen und physikalischen Umfeldes anpassen könne.

Das Bedürfnis nach Autonomie beschreibe dabei eine tief im Organismus verwurzelte Tendenz zur Selbstregulation der eigenen Handlungen und Kohärenz seiner Verhaltensziele.

Vertreter der extremen Linken ziehen die Diskussion um den freien Willen dazu heran, der gängigen Psychologie eine politische Entmündigung des Bürgers zu unterstellen.

Von der Psychoanalyse Freuds bis zur Verhaltenspsychologie Skinners sei die Psychologie reaktionär, weil sie auf das Unterbewusste abhebe, politische Faktoren ignoriere und dem Individuum den freien Willen abspreche, also auch die Fähigkeit, bewusst politisch zu handeln:.

Ein allgemein verbreiteter Konsens bezüglich der Details des Freiheitsbegriffs besteht ebenso wenig wie in der Philosophie.

Von Kritikern bestimmter religionsphilosophischer und theologischer Freiheitsinterpretationen wird häufig ein Problem für die Annahme angeführt, dass die menschliche Freiheit vor dem Hintergrund göttlicher Allwissenheit Omniszienz widerspruchsfrei bestehen könne: Wenn Gott allwissend ist, wie kann dann der Mensch frei in seinen Entscheidungen sein?

Es bestünden also aufgrund des göttlichen Vorwissens keine alternativen Handlungsmöglichkeiten. Diese zeichnen jedoch gerade eine in Freiheit gefällte Entscheidung aus.

Auch die Gegenthese, göttliche Allwissenheit und menschliche Entscheidungsfreiheit würden einander keineswegs widersprechen, z. Diesen Ansichten gegenüber steht das theologische Konzept eines Wirklichkeitsganzen, welches sich sowohl aus der natürlichen Diesseits als auch aus der transzendenten Wirklichkeit Jenseits zusammensetze.

Beide Wirklichkeiten existierten auch im Menschen, weshalb die Prozesse der Handlungsfindung sowohl biologisch als auch göttlich motiviert seien.

Es brächten also jeweils zwei Grundmotivationen Optionen für einen möglichen Wahlentscheid hervor, womit der Mensch zumindest zwischen diesen beiden Grundmotivationen bei Handlungen frei entscheiden könne.

Eine klassische Behandlung des Problems findet sich bereits in der Theodizee von Gottfried Wilhelm Leibniz , der die Frage behandelt, inwiefern Gott für das malum morale , also für die Entscheidungen der Menschen für das Böse, verantwortlich gemacht werden kann.

Im Christentum hat die Frage nach der Willensfreiheit im engeren Sinne eine wichtige Stellung, weil damit das Problem angesprochen wird, inwiefern der Mensch aus eigener Kraft vor Gott gerecht werden und sich dem Heil zuwenden kann.

Er gesteht auch, dass er am Vortag rückfällig wurde. Sie flüchtet zu ihrem Vater. Als sie am nächsten Tag in die Wohnung zurückkehrt, ist das Mobiliar zertrümmert und Theo verschwunden.

Nettie sucht eine Frau auf, die von Theo vor neun Jahren vergewaltigt wurde. Nettie gesteht ihr jedoch, dass sie kein Opfer, sondern Theo ein Freund sei und sie die Adresse der Frau von einem Journalisten hätte.

Die Frau folgt Nettie zur Toilette, schlägt sie, zieht ihr gewaltsam ihre Hose herunter und misshandelt sie. Nettie ahnt, dass Theo zu Sascha nach Berlin verschwunden ist.

Es gelingt ihr, die beiden zu finden. Heimlich verfolgt sie Theo und beobachtet, dass er sich für eine allein nach Hause gehende junge Frau interessiert und diese verfolgt.

Sie verliert die beiden im Gewühl eines Jahrmarktes. Geschockt verlässt sie das Hotel. Als sie später Initiative ergreift und ins Zimmer zurückkehrt, ist das Wasser abgelassen und die Klingen sind weg.

Sie findet ihn am nächtlichen Strand und kann nicht verhindern, dass er sich dort in ihrem Beisein die Pulsadern aufschlitzt. Resigniert lässt sie es geschehen und nimmt ihn in den Arm, wo er allmählich verblutet.

Das typische Happy End findet nicht statt. Dadurch, dass Nettie keinerlei Hilfe herbeiruft oder versucht, Theo am Selbstmord zu hindern, zeigt sich die Sichtweise des Determinismus , da sie denkt, dass Theos Ende schon vorbestimmt ist.

Eine andere Erklärung ergibt sich aus dem Titel: nach ihrer auf bedingungsloser Loyalität und Selbstbestimmung begründeten Beziehung ist Nettie, bei aller Trauer, ein entmündigendes Eingreifen in Theos freien Willen nicht möglich.

Die psychische Verfassung von Theo Stoer scheint anfangs sehr instabil zu sein. Trotz seiner 9-jährigen Therapie in der Vollzugsanstalt zeigt Theo Auffälligkeiten eines enormen inneren Konflikts.

Er ist zwar in der Lage, seine Probleme selbst zu erkennen, kann aber nicht richtig damit umgehen. Er versucht durch sportliche Aktivitäten seinen Problemen entgegenzuwirken und für eine kurze Zeitspanne einen klaren Kopf zu bekommen innerer Frieden.

Seinen sexuellen Trieben wirkt er mit Masturbation entgegen. Demnach scheint er nun handlungsfrei, jedoch nicht willensfrei zu sein.

Diesen Konflikt scheint in Theos Fall die Moralinstanz nicht gewinnen zu können. Somit erliegt er endgültig seinen Trieben.

Aus post-freudianischer und auch heutiger psychoanalytischer Sicht erscheint eine Interpretation als Konfliktpathologie gewagt.

Die Darstellung des Charakters spricht eher für eine ausgeprägte Struktur-Pathologie , insbesondere fallen Störungen der Impulskontrolle , Frustrationstoleranz , Affektregulierung und Affekttoleranz auf.

Nettie, die Tochter eines Druckereibesitzers, wächst alleine bei ihrem Vater auf. Dieser schränkt sie in ihrer Selbstverwirklichung ein, indem er sie beruflich und sozial von sich abhängig macht.

Wie einige Szenen des Films zeigen, nimmt dieser Einfluss krankhafte Züge an. Der Vater verhält sich wie ihr Gewissen. Ihr Freiheitsdrang, welcher die Instanz des Es einnimmt, überwiegt, jedoch scheint ihr Ziel, unabhängig zu sein, fast unerreichbar.

Nach ihrem Auszug wird ihr Handeln freier, wodurch sich eine Beziehung mit Theo entwickelt, in der sie im Gegensatz zu der einengenden Liebe ihres Vaters eine befreiende Liebe erlebt.

Nach dem Ende der Partnerschaft möchte sie das Gefühl des Glücks behalten, weshalb sie mutiger wirkt und sich traut, die Initiative zu ergreifen und Theo zu verfolgen.

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3 Anmerkung zu “Der Freie Wille

  1. Gardagor

    Ich denke, dass Sie sich irren. Geben Sie wir werden besprechen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden umgehen.

    Antworten

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